Von Müllbergen und dem Versuch, müllfrei zu leben – Zero Waste Home.

Paket für Paket, Tüte für Tüte, alles wird aufgerissen und achtlos weggeworfen, und plötzlich ist er da: der riesige Haufen Altpapier, in dem die Weihnachtsgeschenke geliefert wurden, in dem Bücher kamen und andere Kleinigkeiten, von denen man glaubt, dass man sie braucht. Jemanden wie mich kann der Anblick von so viel Müll schon mal schnell wachrütteln. Dann stehe ich da, schlage die Hände überm Kopf zusammen und beschließe, dass es reicht. Ich bin fertig damit. Fertig mit Amazon Prime und mehreren Bestellungen im Monat, fertig mit Hochhäusern aus Altpapier, fertig mit Konsumwahn.

Der Wunsch, Verpackungsmüll zu sparen, brodelt schon lange unter der Oberfläche. Immerhin wohnen wir im zweiten Stock, so ist es nicht gerade spaßig, jedes Mal den Müll rausbringen zu müssen. Da kann es schon mal vorkommen, dass wir das Altpapier nur dann rausbringen, wenn uns der Berg zu groß wird, und der gelbe Sack bedauerlicherweise solange in der Küche hängen muss, bis die Müllabfuhr kommt – in den Keller stellen können wir ihn nämlich nicht, weil sich dann die Mäuse daran vergreifen. Nun ist zu allem Überfluss auch noch die Altpapiertonne voll. Kein Wunder bei sechs Parteien, von denen mindestens drei regelmäßige Interneteinkäufe tätigen. Und während man noch darüber nachdenkt, seine Hausverwaltung um ein größeres Abfallbehältnis zu bitten, wird einem klar, dass das nicht die Lösung sein kann. Aber was ist die Lösung?

Ideal Zero Waste – Leben ohne Müll?

Fängt man an sich mit Müllreduzierung oder überhaupt Müll zu beschäftigen, wird man schnell fündig. Es gibt mittlerweile so viele Blogger und YouTuber, die sich mit dem Thema Zero Waste (also so gut wie gar keinen Müll zu produzieren) auseinandersetzen. Zu den Vorreitern gehören Bea Johnson und Shia Su, die auch beide ein Buch zum Thema geschrieben haben. Zum ersten Mal darüber gestolpert bin ich bei Jenni von Mehr als Grünzeugdie ich aus der Uni kenne und die ein großes Vorbild in Sachen Nachhaltigkeit für mich geworden ist.

Mr Kunstwerk und ich haben uns dann ein bisschen damit beschäftigt, was mit unserem Müll eigentlich passiert, wie schädlich Plastik wirklich für die Gesundheit ist und wie man Verpackungsmüll am besten vermeidet. Ich war ein bisschen überrascht von seinem Eifer an der Sache, der dafür gesorgt hat, dass wir in der letzten Woche eine Grundreinigung gemacht haben, um in Zukunft auf das Ideal Zero Waste hinzuarbeiten. Wir haben für uns drei Grundsätze festgelegt, die wir in den kommenden Wochen und Monaten Stück für Stück umsetzen wollen.

  1. Ein möglichst plastikfreier Haushalt.
  2. Tierversuchsfreie und vegane Kosmetik (auf mein Make-Up möchte ich trotz Plastikverpackung vorerst noch nicht verzichten – dazu habe ich zu viel Spaß daran).
  3. Keine in Plastik verpackte Lebensmittel mehr kaufen, die es auch irgendwo unverpackt gibt oder die man selbst ohne großen Aufwand herstellen kann.

Ausmisten – die Grundlage für unsere neue Strategie

Ich bin ein großer Fan vom Ausmisten, war es eigentlich schon immer. Mehrmals im Jahr gehe ich meinen Kleiderschrank durch, hole raus, was mir nicht mehr gefällt, ordne das, was ich immer noch liebe. Das habe ich schon immer so gemacht, damit bin ich quasi aufgewachsen. Deshalb habe ich mich auch im letzten Jahr häufig hingesetzt und meinen Besitz verkleinert. Mr Kunstwerk findet das nicht immer so lustig, aber irgendwie scheint die Altpapierorgie vor Weihnachten auch bei ihm einen Schalter umgelegt zu haben. Erst zaghaft, dann radikal hat er mir in der letzten Woche dabei geholfen, Berge an Krempel loszuwerden. Was mit meiner Schreibtischecke angefangen hat, die wir nun nicht mehr brauchen, hat in der Küche geendet. Nämlich in dem Versuch, alles an Plastik loszuwerden und durch Glas-, Metall- oder Papierbehältnisse zu ersetzen. Einen großen Glaseinkauf später haben wir es tatsächlich geschafft und einen Großteil der Plastikbehältnisse (Hallo, Tupperware!) ersetzt. Nun befindet sich in unserer Küche nur noch das Nötigste, was wir zu gegebener Zeit durch Holz oder Edelstahl oder Glas ersetzen werden.

Der erste müllfreie Einkauf?

Leicht aufgeregt haben wir am Freitag zum ersten Mal einen Unverpackt-Laden in Osnabrück besucht. Dort kann man mit seinen eigenen Gefäßen und Taschen einkaufen gehen, um Verpackungsmüll zu reduzieren. Die Auswahl geht von Mehl, Zucker, Honig, Ölen über Nüsse, Süßigkeiten, Gewürze, Früchte und Gemüse bis hin zu feuchten Lebensmitteln wie Milch, Eiern, Fleisch. Sogar Bambuszahnbürsten, Seifen, Zahnpastatabletten und ein paar Bücher zum Thema gibt es dort. Da wird erstmal nur gucken wollten und noch keine eigenen Gefäße dabei hatten, ist unser Einkauf dementsprechend klein ausgefallen. Wir haben besorgt:

Anschließend ging es dann in unserer Heimatstadt einkaufen, wobei wir darauf achten wollten, möglichst wenig Verpacktes zu kaufen. Unser erster Halt führte uns in den örtlichen Biomarkt, an dem wir vorher immer nur vorbeigelaufen waren. Besonders schön war hier die Möglichkeit, Gemüse und Obst in kleinen Mengen zu kaufen, wo man im Supermarkt häufig Mengen kaufen muss, die für zwei Menschen eigentlich zu viel sind. Trotzdem ist der Biomarkt natürlich teurer als der Supermarkt, deswegen haben wir hier nur die Sachen gekauft, von denen wir wussten, dass wir sie im Supermarkt nicht so bekommen. Besonderes Highlight: das frisch für uns gemahlene Buchweizenmehl, das ich im Moment zum Kochen benutze, um Gluten aus dem Weg zu gehen.

Im Supermarkt haben wir dann in erster Linie versucht auf Plastik zu verzichten. Beim Obst und Gemüse klappte das ganz gut, beim Rest haben wir oft auf Pappverpackungen zurückgreifen müssen. Die Einkaufsliste beherbergte aber hauptsächlich frische Lebensmittel, deshalb war die Müllbilanz am Ende nicht so hoch. Wenn ich nicht unbedingt Tiramisu für Silvester hätte haben wollen, hätten wir uns jede Menge Plastikverpackungen sparen können (Wusstet ihr, dass die einzelnen Reihen Löffelbisquits auch noch mal in Plastik verpackt sind?). Was ich richtig gut fand: Die Frau von der Fleisch- und Käsetheke bot an, dass wir nächstes Mal auch mit unseren Behältern kommen können, dann füllt sie die auf der Theke. Ob das praktisch auch funktioniert, sehen wir dann beim nächsten Mal.

Warum sich überhaupt die Mühe machen?

Manch einer fragt sich nun vielleicht, wieso wir so einen Aufriss darum machen, unseren Müll zu reduzieren. Oder wieso wir unsere Sachen nicht weiter in Tupperware packen, aus PET-Flaschen trinken oder Plastikkochlöffel benutzen. Das hat jede Menge Gründe, hauptsächlich aber gesundheitliche.

Insbesondere beim Plastik wissen wir ja gar nicht, welche Stoffe in der Produktion hinzugefügt wurden, die vielleicht schädlich für unsere Gesundheit sind. Richtwerte für BPA (einen krebserregenden Weichmacher) wurden schon häufiger überschritten und werden es immer noch. Silikonbackformen soll man vorher bei 200° im Ofen ausräuchern, damit sie die Giftstoffe freisetzen, die bei der Produktion entstehen können, PET-Flaschen sollen nicht in der Sonne stehen bleiben, da sonst die Weichmacher ins Wasser übergehen können … es gibt so viele Warnzeichen, die wir aus Bequemlichkeit ignorieren. Die Gefahr, die aus diesen Chemikalien hervorgeht, ist für viele nebensächlich, da man sie nicht sehen kann. Erst wenn man anfängt, sich wirklich mit dem Thema auseinanderzusetzen, merkt man plötzlich, mit wie viel schlechten Einflüssen man sich wirklich umgibt.

Ich für meinen Teil finde es schwierig zu entscheiden, was davon nun wirklich gefährlich ist und was vielleicht nur Panikmache aus den Medien ist. Da ich aber schon einmal wirklich krank gewesen bin, ist für mich auch klar, dass ich alles dafür tun würde, um nicht noch einmal zu erkranken. Ich denke, Zero Waste ist ein Ideal, das jeder nur in soweit erfüllen kann und sollte, wie es ihm komfortabel möglich ist.

Ich bin kein Super-Ökologe, kein Veganer, kein perfekter Minimalist – ich bin bloß ein Mensch, der gesund bleiben will. Und deswegen habe ich mich dazu entschieden, Zero Waste eine Chance zu geben.

Schreibt mir unbedingt in die Kommentare, was ihr für eure Gesundheit und die Umwelt tut oder ob ihr Zero Waste eine Chance geben würdet. Wenn euch der Artikel gefallen hat, würde ich mich über ein Gefällt mir und übers Teilen natürlich sehr freuen!

– Kim

15 Gedanken zu „Von Müllbergen und dem Versuch, müllfrei zu leben – Zero Waste Home.

  1. Jacquy sagt:

    Sehr guter und auch mutiger Schritt! So viel in der Wohnung auszutauschen war bestimmt nicht leicht und gerade das einkaufen stelle ich mir so sehr anstrengend vor. Wenn man vorher nicht so darauf geachtet hat, ist das sicher eine ganz schöne Umstellung. Dass Plastik nicht gesund sein soll hört man immer mal wieder am Rande, aber leider gibt es in vielen Bereichen nicht viele gute Alternativen – und schon gar keine komfortablen. Ich hätte jedenfalls keine Lust, mein Wasser immer in Glasflaschen zu kaufen und so mit zur Uni zu nehmen, um ehrlich zu sein. Da bleibt dann nur noch die Plastikflasche.
    Ich habe zu dem Thema schon ein Buch auf meiner Merkliste stehen und möchte mich mehr damit beschäftigen. Umsetzen kann ich das meiste allerdings nicht, solange ich noch zu Hause wohne und meine Eltern für den Einkauf verantwortlich sind. Die könnte ich davon nämlich nicht überzeugen und so macht das erst mal keinen Sinn.
    Was mir trotzdem für Möglichkeiten bleiben würden, möchte ich aber in der nächsten Zeit herausfinden und vielleicht erst mal damit anfangen, nicht mehr im Internet zu bestellen sondern Dinge im Laden zu kaufen, solange das möglich ist. Ein seehr kleiner Schritt, aber ein Anfang und hoffentlich kann ich da noch ein paar Veränderungen hinzufügen.
    Ich wünsche euch weiterhin viel Erfolg mit der Müll- und Plastikvermeidung!

    • Kim Leopold sagt:

      Liebe Jacquy,

      Danke für deinen Kommentar!

      Ja, einfach ist das überhaupt nicht. Auch jetzt kommt bei uns natürlich immer noch Plastik und Papier ins Haus, aber es ist schon viel weniger geworden. Es wird aber sicher noch eine ganze Weile dauern, bis wir uns daran gewöhnt haben und uns beim Einkaufen nicht immer daran erinnern müssen, dass wir keine Verpackung mehr kaufen wollten.

      Letztes Mal waren wir zum ersten Mal mit Glasbehältern in der Fleischerei (und mit einem Wäschenetz an der Käsetheke). Das war uns selbst ziemlich peinlich und die Leute haben uns natürlich ganz schön schräg angeschaut, konnten aber unseren Wunsch nach Müllvermeidung verstehen und haben ohne Probleme unsere Glasbehälter beladen. Irgendwann gewöhnt man sich bestimmt dran. (Hoffe ich mal…)

      Was die Glasflaschen angeht für die Uni: Eine Alternative wäre vielleicht eine Trinkflasche aus Edelstahl. Die sind nicht so schwer und trotzdem besser für die Gesundheit. Ich für meinen Teil habe festgestellt, dass nach dem Trinken aus Plastikflaschen immer ein saurer Film auf der Zunge bleibt. Früher hab ich gedacht, das wäre normal, aber seitdem ich aus Glasflaschen trinke, denke ich, dass das eindeutig nicht normal ist.

      Ich finde auch, dass Müllvermeidung immer nur soweit gehen sollte, wie es für einen selbst komfortabel ist. Es ist doch klasse, dass du dir überhaupt Gedanken darüber machst und deine Sachen in Zukunft nicht mehr so oft online kaufen möchtest. Das hat bei uns auch einen großen Teil des Altpapiers ausgemacht.

      Was auch gut hilft, ist Obst und Gemüse ohne Plastikverpackungen zu kaufen, bei allen anderen Lebensmitteln auf möglichst wenig Plastik (dann lieber Papier) als Verpackung zu achten und möglichst oft frisch zu kochen. Außerdem natürlich immer eine eigene Tasche mit zum Einkaufen nehmen. Damit macht man schon viel, viel mehr als die meisten anderen Menschen.

      Ich wünsche dir auch viel Erfolg für deine eigene Müll- und Plastikvermeidung und freue mich, dass du den Weg zu meinem Blog gefunden hast! 🙂

      Alles Liebe,
      Kim

      • Jacquy sagt:

        Hi, danke für die ausführliche Antwort!

        Ja, das Einkaufen mit eigenen Behältern wäre mir selbst auch etwas unangenehm, aber vielleicht hilft die Aufmerksamkeit, die ihr auf euch zieht, ja anderen Leuten dabei, das auch mal zu probieren. Immer positiv sehen 🙂

        Nach einer Flasche aus Edelstahl werde ich mal die Augen offen halten, danke für den Tipp!

        Auf Plastiktüten verzichte ich sowieso immer, daher macht zumindest das für mich keinen Unterschied mehr. Auch wenn ich die eigene Tasche meist vergesse und dann semi-erfolgreich versuchen muss, alles auf meinen Armen zu balancieren 😉

        Dankeschön!

  2. Alica sagt:

    Huhu,

    zu dem Thema hab ich mich auch schon etwas beschäftigt, auch da ich Umweltwissenschaften studiert habe und viele in meinem Studiengang sehr umweltbewusst eingestellt waren (Studieninhalt war Plastik aber so wie gar nicht, weil das Grundstudium Landwirtschaft war).
    Und zumindest beim Essen versuche ich nach und nach von Plastik wegzukommen, jetzt, wo ich eigenes Geld verdiene. Was aber Wasser/Essen für unterwegs angeht, finde ich das schwierig. Eine Edelstahl-Brotdose brauche ich noch, bisher habe ich Plastik. Als Alternative für PET-Flaschen gibt es zB auch Flaschen aus Tritan, die BPA-frei sind/sein sollen. Glasflaschen habe ich eine Weile getestet, haben sich aber als unpraktisch erwiesen (gehen leider zu leicht kaputt und sind schwer). Edelstahl hat ja leider häufig den metallischen Beigeschmack. Es ist aber angeblich auch so, dass sich die Plastikteilchen/Weichmacher aus den PET-Flaschen erst mit zunehmenden Alter und Sonneneinstrahlung lösen. Daher ist man schon ganz gut dabei, wenn man sie kurz nach dem Kauf austrinkt und nicht wiederverwertet. Zum Glück werden PET-Flaschen bei uns ja recycelt, da hält sich mein schlechtes Gewissen noch in Grenzen.
    Beim Einkaufen ist es aber wirklich schwierig. Obst, Gemüse, Fleisch, Käse und Brot bekommt man mittlerweile fast überall auch lose (jedenfalls in den Supermärkten, die ich besuche). Alles andere ist ja nun mal iwie verpackt. Und ich brauche ab und zu einfach auch mal Fertigprodukte, weil ich nicht so viel Zeit und Motivation zum Kochen habe… :/

    Plastik und generell Müll zu reduzieren halte ich auf jeden Fall für wichtig, auch wenn die Umsetzung nicht ganz leicht ist.

    LG Alica

    • Kim Leopold sagt:

      Hey Alica,

      ich find’s toll, dass sich so viele mit dem Thema auseinandersetzen. Du hast absolut Recht, wenn du Glas nicht immer mit dir rumschleppen möchtest. Mir ist bisher zwar noch nichts kaputt gegangen (außer meinem Rücken beim Einkaufen vielleicht…), aber ich bin auch nicht oft so lange unterwegs, dass ich mir etwas mitnehmen würde. Für mich ist das daher absolut machbar. Übrigens finde ich, dass man einen riesigen Unterschied zwischen Wasser aus Plastik und Wasser aus Glas schmeckt. Als ich das festgestellt habe, hat mir das schon ein bisschen den Appetit verdorben.

      Ich denke, für den „Normalbürger“ ist es wahrscheinlich auch halb so wild mit den Weichmachern. Allerdings habe ich gelesen, dass sich manche davon wie Östrogen auf den Körper auswirken (ob das wirklich stimmt, keine Ahnung) und das möchte ich ja aufgrund des Tumors um alles in der Welt vermeiden. Mit der Motivation, nicht nochmal krank werden zu wollen, ist plötzlich alles leichter. 😀

      Was die Fertigprodukte angeht: Da kann ich nicht wirklich mitreden, weil ich selten Fertigprodukte esse. Wenn es bei mir schnell gehen soll, bin ich früher immer auf Süßkram oder ein Müsli ausgewichen. Ich bin ziemlich kochfaul, habe mittlerweile aber einige tolle Rezepte und Blogs entdeckt, die auch mir das Kochen schmackhaft gemacht haben. Heute habe ich zum Beispiel One-Pot-Mac-n-Cheese gemacht. Die waren innerhalb von 15min fertig und super lecker. Und das Rezept kann man so leicht abwandeln, in dem man Käsesorten variiert oder Gemüse hinzufügt. Ich würde mal glatt behaupten, dass das genauso schnell geht wie ein Fertiggericht. 🙂 Und was mir noch beim Kochen geholfen hat: Die Küche immer auf Vordermann zu halten und alle Arbeitsflächen von unnötigem Krimskrams zu befreien. Es ist komisch, aber das hat meine „Kreativität“ und Kochlust wieder angefeuert. 🙂

      Sodele, schon wieder so ein langer Kommentar geworden… 😀

      LG Kim

      • Alica sagt:

        Ja, es ist schon so, dass Plastik/Weichmacher im Körper wie Hormone wirken. Ich habe mal eine Doku gesehen, in der es um Paare ging, die genau deswegen keine Kinder bekommen können. Und in der Tierwelt kommt das mittlerweile leider auch sehr häufig vor (z.B. bei Eisbären), wegen dem Mikroplastik in den Weltmeeren. Von daher ist es wirklich sinnvoll, sich genauer zu überlegen, ob man wirklich so viel Plastik im Haus haben möchte…

        Vermutlich würde ich auch lieber kochen, wenn ich eine ordentliche Küche hätte. In meiner aktuellen Wohnung ist die leider nur knapp 6m² groß und ich habe überhaupt keine richtige Arbeitsfläche. Früher bei meinen Eltern habe ich ab und an schon gerne gekocht. Hoffentlich habe ich in der nächsten Wohnung mehr Glück. 😉 Kochbücher, auch für schnelle Rezepte, habe ich schon ein paar. Für mich alleine ist das aber oft auch zu viel Aufwand oder zu große Mengen. Ich kann das immer schwer einschätzen und ende dann oft damit, 3 Tage denselben Auflauf essen zu müssen. 😀 Da ist es einfacher, wenn mein Freund zu Besuch ist. Und dann ist die Motivation auch irgendwie höher, zu kochen. 😛

        LG Alica

  3. Jule Kleemann sagt:

    Sehr guter und interessanter Artikel! Ich stöbere gerade durch verschiedene Blogs, da ich vor Kurzem meinen eigenen gestartet habe, auf dem ich mich verschiedenen Umwelt-Themen widmen möchte und über eigene Erfolge und Misserfolge im „Welt retten“ berichten möchte 🙂 Wenn du magst, kann du ja mal vorbeischauen https://wiemandieweltrettet.wordpress.com/
    Liebe Grüße
    Jule

    • Kim sagt:

      Liebe Jule,

      danke für deinen Kommentar! 🙂

      Was für ein hübscher Blogtitel – ich schau auf jeden Fall mal bei dir vorbei. Da ich aber im Moment kaum hinterherkomme mit dem Schreiben von Blogartikeln, lese ich auch kaum andere Blogs. Wunder dich also nicht, wenn ich keinen Kommentar schreibe. 🙂

      Liebe Grüße und ganz viel Erfolg mit deinem Blog!
      Kim

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