„How to Be Happy“ – Ein Cover und ein Auszug.

Allmählich fügen sich die Puzzleteile zusammen. Vergissmeinnicht wird von einer Idee zu einer Geschichte oder sollte ich besser sagen „von 10.000 Ideen zu EINER Geschichte“? Mit diesem Buch habe ich mich echt schwer getan, tue es immer noch, immerhin habe ich noch einen ganzen Haufen Arbeit vor mir, bis ihr endlich den dritten Teil meiner Reihe in den Händen halten könnt.

Ihr glaubt gar nicht, wie viele Anläufe ich gebraucht habe, um die perfekte Geschichte zu finden. Während ich bei Liliennächte alles auf mich zukommen ließ und bei Ascheblüte schon genau wusste, was passieren sollte, hatte ich mit Liz und Toby so meine lieben Probleme. Die Möglichkeiten waren endlos und meine Fähigkeit mich zu entscheiden irgendwie begrenzt.

Kaum war die Hälfte geschrieben, fiel mir auf, dass die Story so nicht funktioniert. Also habe ich vieles wieder über Bord geworfen, mehrere tausend Wörter aus der Geschichte entfernt (die ihr in den kommenden Wochen teilweise auf diesem Blog präsentiert bekommt – einfach nach #deletedscenes Ausschau halten!) und nun bin ich an einem Punkt, an dem ich endlich ein Ende absehen kann.

Deshalb ist nun auch der richtige Zeitpunkt gekommen, um euch das Cover zu präsentieren und mit einem kleinen Auszug zu catchen. Et voilà!

 

vorläufiger Klappentext

Liz und Toby gab es schon immer nur im Doppelpack. Jetzt sind sie sechzehn, die große, weite Welt wartet und mit ihr die Liebe. Dass sie sich ineinander verlieben, stand allerdings nicht auf dem Plan. Genauso wenig, dass ein Fehler all ihre Träume zerstört.

Vom einen Tag auf den anderen liegt nicht nur ein Meer zwischen ihnen, sondern auch ein Ozean aus unausgesprochenen Gefühlen.

Während Liz versucht, sich mit ihrer Karriere abzulenken, stellt sie jedoch schnell fest, dass Gefühle sich nicht verdrängen lassen.

#family

Meine Träumereien sind viel zu schnell vorbei, als Dev meinen Dad ablöst, um mit mir zu tanzen. Er zupft an einer meiner Haarsträhnen, bevor wir Haltung annehmen. „Hallo, Schwesterherz.“

„Du sagst das so, als hättest du mir eine Portion Magen-Darm-Viren mitgebracht“, erwidere ich argwöhnisch.

Er grinst. „Keine Sorge. Eddy hat niemanden angesteckt. Ich glaube ja insgeheim, dass Mom in einem ihrer früheren Leben Krankenschwester war.“

Wir lachen leise. Da hat er vielleicht sogar Recht. Soweit ich mich erinnern kann, hatte sie Krankheiten in der Familie immer gut im Griff. Wenn sie allerdings nicht da ist und einer von uns krank wird, ist ganz schnell auch der Rest der Familie krank.

Dad ist wohl schon immer Anwalt gewesen.

„Und, hast du schon eine hübsche Frau gefunden, die du mit deinen Reizen abschrecken kannst?“, frage ich neugierig. Dev ist schon seit einer Ewigkeit Single. Die letzte Freundin hatte er, als ich zwölf war. Zumindest die letzte, die er mit nach Hause gebracht hatte.

Dabei sieht er wirklich nicht schlecht aus. Er hat zwar leuchtend rote Haare wie alle Cumberbatches (abgesehen von Mom natürlich), aber ihm fehlen die typischen Sommersprossen. Stattdessen hat er helle, ebenmäßige Haut und Gesichtszüge, für die jedes Model blass werden würde vor Neid.

„Mit dem Studium habe ich jetzt sowieso keine Zeit mehr für sowas“, sagt er.

Ich rolle mit den Augen. Seine Ausbildung benutzt er immer als Ausrede, wenn ich versuche, ihn zu verkuppeln. Klar, er studiert jetzt an der Law School und das Studium ist nicht leicht, aber es ist auch nicht so hart für ihn, dass er keine Beziehung nebenbei führen könnte. Dafür hat er schon vorher genug von Dad gelernt.

„Du bist verrückt“, erkläre ich. „Die Frauen sabbern dir hinterher. Ein bisschen Liebe könnte dir echt nicht schaden.“

„Bäh, Liebe.“ Er wirbelt mich herum. „Damit werde ich zuhause doch schon erstickt.“

***

Drei Mal dürft ihr raten, auf wessen Hochzeit Liz gerade mit ihrem Bruder Devon tanzt (aber nicht in den Kommentaren verraten!). Ich bin schon wahnsinnig gespannt, wie euch die Geschichte gefällt und sehne mir das Veröffentlichungsdatum jetzt schon herbei.

Lasst ein Gefällt mir da, wenn es euch genauso geht!

– Kim

3 Gedanken zu „„How to Be Happy“ – Ein Cover und ein Auszug.

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