Komm, ich erzähl dir ein Märchen von Gut und Böse …

In dieser Welt ist nichts, wie es scheint

»Es war ein­mal ein blindes Mäd­chen, welch­es in einem kleinen Dorf in Nor­we­gen wohnte. Der Ver­lust der Mut­ter, die zu Unrecht als Hexe auf dem Scheit­er­haufen ver­bran­nt wurde, weck­te in ihr alte, magis­che Fähigkeit­en. Nur ein Wächter kon­nte sie aus dieser lebens­bedrohlichen Sit­u­a­tion befreien. Sein Name war Mikael …«

Wie schnell Märchen wahr wer­den, erfährt Louisa an ihrem achtzehn­ten Geburt­stag. Ihr Leben gerät aus dem Gle­ichgewicht, denn plöt­zlich begeg­nen ihr Gestal­ten, die keineswegs real sind. Wie gut, dass Alex sich ausken­nt und ihr mit Rat und Tat zur Seite ste­ht. Aber ist sein plöt­zlich­es Auf­tauchen wirk­lich Zufall?

Lass dich verza­ubern und tritt ein in eine Welt von Gut und Böse!

Die Serie erscheint alle zwei Monate als e-Book. Alle acht Monate erscheint ein Sam­mel­band mit Illus­tra­tio­nen als e-Book und Taschen­buch.

Jet­zt mit der ersten Episode starten!

Black Heart - Sammelband 1

Black Heart Sammelband 1

Black Heart Sammelband 2

Black Heart Spin-Off: Der Sturz ins Ungewisse

»Also, erzählst du mir, was hier eigentlich los ist?«, frage ich, nach­dem er von der Ein­fahrt gebo­gen ist. »Deswe­gen fahren wir doch allein, oder?«
Er wirft mir einen kurzen Blick zu, und ich wick­le mein Sei­den­tuch enger um meine Schul­tern. »Wollen wir nicht den Abend genießen? Wir haben in den näch­sten Tagen noch alle Zeit der Welt, um alles zu klären.«
»Um was zu klären?«, frage ich entset­zt.
Er lacht erneut, leise, nicht so, als ob er damit nach Aufmerk­samkeit suchen würde, son­dern so, als würde er es tat­säch­lich lustig find­en, mich so auf die Folter zu span­nen.
»Fam­i­liendinge … du … und ich.«
Oh Gott, sie wollen uns doch verkup­peln. Ich wusste es! Ich drehe mich zu ihm, soweit es mir die Kor­sage meines Klei­des ermöglicht. »Du erzählst mir jet­zt sofort alles, was du weißt«, flüstere ich möglichst bedrohlich.
»Son­st was?«
Gute Frage. Darüber habe ich noch nicht nachgedacht. Ich verziehe den Mund, drehe mich zurück und blicke aus dem Fen­ster. Der Regen fällt immer noch in großen Tropfen auf die Frontscheibe, eine dun­kle Wolke hat sich über den Him­mel geschoben und scheint nicht mehr weit­erzuziehen.
Für einen Moment frage ich mich, ob das ein schlecht­es Zeichen ist. Ich bin zwar nicht beson­ders aber­gläu­bisch, aber der Schat­ten im Duschraum, das Auf­tauchen dieses merk­würdi­gen Type­ns und ein Tag nicht enden wol­len­den Regens fall­en doch defin­i­tiv in die Kat­e­gorie bös­es Omen, oder? Wenn ich heute noch eine schwarze Katze sehe, ziehe ich für die näch­sten Wochen bei Thomas ein.
»Deine Mut­ter hat mir erzählt, dass du nicht so viel über eure Fam­i­liengeschichte weißt.« Ich werfe ihm einen Blick zu, doch er schaut konzen­tri­ert auf die Straße. »Unsere Fam­i­lien sind schon seit langer Zeit befre­un­det. Sie haben mal eine Weile an einem Ort gewohnt, bis sich ihre Wege getren­nt haben. Später habe ich den Kon­takt zu dein­er Fam­i­lie gesucht.«
»Was ist mit deinen Eltern?«
»Sie sind vor ein paar Jahren gestor­ben«, erwidert er knapp.
Und schon füh­le ich mich schlecht, dass ich ihn vor ein paar Minuten am lieb­sten schla­gen wollte. »Das tut mir leid. Das wusste ich nicht.«
Er zuckt mit den Schul­tern, aber weil er mich nicht ansieht, weiß ich, dass es ihn trotz­dem mit­nimmt.
»So wie ich das sehe, weißt du sehr viele Dinge nicht.« Bei seinem kurzen Seit­en­blick liegt Mitleid in seinen Zügen. »Ich denke, deine Eltern woll­ten warten, bis du alt genug bist.«
»Alt genug wofür?« Ich kneife die Augen zusam­men, während ich rät­sle, was er mir wohl gle­ich erzählen wird. Für Hog­warts bin ich defin­i­tiv zu alt, also ver­w­erfe ich den irrsin­ni­gen Gedanken gle­ich wieder. Vielle­icht … »Oh Gott, ich bin adop­tiert, oder?«
Genü­gend Büch­er gele­sen habe ich ja, in denen die Pro­tag­o­nis­ten es von anderen Leuten erfahren haben. Das würde auch erk­lären, wieso Ali­na so gut in unsere Fam­i­lie passt und ich nicht.
Alexan­der lacht. »Nein, bist du nicht.«
»Oh.«
»Ent­täuscht?«
Ich schaue ihn an, und wir müssen bei­de ein Grin­sen unter­drück­en.

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Zukun­ftsmusik

Die Serie ist voraus­sichtlich auf drei Staffeln aus­gelegt. Außer­dem in Pla­nung:

  • ein Rei­hen­trail­er
  • die Ver­to­nung der ersten Episode als Hör­buch
  • die Über­set­zung ins Englis­che

Um auf dem Laufend­en zu bleiben, kannst du den Palast der Träume als Face­book-Gruppe besuchen — außer­dem poste ich alle wichti­gen Neuigkeit­en auf der News-Seite.

Bald ver­füg­bar.

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