Mein Bücherregal 2017

Eine ganze Weile ist es schon her, dass ich mich gefragt habe, ob ich womöglich das Lesen verlernt habe. Mittlerweile weiß ich, dass ich meinem Buchgeschmack entwachsen bin und habe vor kurzem angefangen, drastisch auszumisten. Das fertige Resultat könnt ihr in diesem Video sehen – kurz gesagt, habe ich alles behalten, was ich noch lesen möchte und das, was ich so sehr liebe, dass ich mir vorstellen könnte, es noch mal zu lesen.

In letzter Zeit ist das Bloggen wegen der Arbeit an www.ungecovert.de und dem Schreiben meiner Geschichten oft zu kurz gekommen, dafür bin ich aber auf meinem YouTube-Kanal sehr viel aktiver. Ich würde mich freuen, wenn ihr auch dort und vielleicht auf meiner Facebook-Seite vorbeischaut, um auf dem Laufenden zu bleiben.

Bis bald

Kim

Gute Gründe, um vegan zu werden

Ich krieche unter die Bettdecke und rolle mich zusammen – satt und zufrieden mit mir und der Welt. Dieses neue Lebensgefühl ist ungewohnt. Noch fühlt es sich an wie ein Traum, aber es ist keiner. Es ist meine neue Realität.

Hätte man mir vor zwei Monaten gesagt, dass ich irgendwann einmal mit dem Gedanken spielen werde, Veganerin zu werden, hätte ich ihm den Vogel gezeigt. Aber dann kam der Wandel und heute ernähre ich mich schon seit fast vier Wochen vegan. In der Zeit sind mir einige Aussagen begegnet, über die ich heute mit euch sprechen möchte.

Aber zunächst einmal ein paar definierende Worte, damit alle wissen, worüber wir hier reden:

Vegan sein ist allen voran eine Ernährungsweise, bei der keine tierischen Produkte verzehrt werden. Veganismus kann aber auch eine Lebenseinstellung sein, die sich nicht nur auf die Ernährung, sondern auf das Konsumverhalten insgesamt (Kosmetik, Kleidung, etc.) bezieht.

Disclaimer: Jeder Mensch ist anders und dieser Artikel soll bloß dazu dienen, euch von meinen Nachforschungsergebnissen zu berichten. Nicht alles, was bei mir funktioniert, funktioniert auch bei euch und ihr sollt euch auf keine Weise dazu gezwungen fühlen, euch ab sofort auch vegan zu ernähren. Viel mehr soll dieser Artikel eine Einladung dazu sein, sich mit den Themen Ernährung, Gesundheit, Klimawandel und Tierschutz auseinanderzusetzen und einen eigenen Weg zu finden.

Ich würde mich über eure Meinung in den Kommentaren übrigens sehr freuen und werde sie bestimmt nicht löschen, nur weil ihr anderer Meinung seid! 😉

Vegane Ernährung ist doch überhaupt nicht ausgewogen!

Das habe ich früher auch immer gedacht. Deshalb habe ich mich vor der Entscheidung, mich vegan zu ernähren, gut informiert und einige Studien und Artikel gelesen, die ich euch an den jeweiligen Stellen verlinken werde. Einige Nährstoffe und Vitamine werden vor allem mit dem Verzehr von Tierprodukten assoziiert.

Protein

Der Körper braucht Aminosäuren, um Proteine zu bauen und zu funktionieren. Manche dieser Aminosäuren kann der Körper selbst herstellen, andere (sogenannte essentielle) muss man über die Nahrung aufnehmen. Aber nicht nur Fleisch und Milchprodukte enthalten Aminosäuren, Pflanzenprodukte und Getreide auch. In der Pflanzenwelt kann es jedoch sein, dass ein Produkt von einer der essentiellen Aminosäuren weniger enthält, von einer anderen dafür mehr. Um sicherzustellen, dass man von allen Aminosäuren genug aufnimmt, sollte man deshalb seine Ernährung abwechslungsreich gestalten. Proteinmangel gibt es übrigens nur dann, wenn man zu wenig Kalorien aufnimmt oder sich wirklich einseitig ernährt, was in Industrieländern aber nahezu unmöglich ist.

https://www.bevegt.de/eiweiss-protein-vegetarier-veganer/

Eisen

Eisen ist im Körper für den Sauerstofftransport im Blut zuständig. Haben wir einen Mangel, fühlen wir uns müde und sind oft unkonzentriert. Studien zufolge leiden Omnivoren (= Alles-Esser) sogar häufiger an Eisenmangel als Veganer, Frauen dabei häufiger als Männer. Vegane Ernährung ist aber nicht gleichzeitig gesünder – wer sich ausschließlich von veganem Fast Food und Ersatzprodukten ernährt, kann auch hier schnell in einen Nährstoffmangel reinrutschen.

https://vebu.de/fitness-gesundheit/naehrstoffe/eisen-mit-eisenhaltigen-lebensmittel-eisenmangel-vorbeugen/

Kalzium

Der Nährstoff, der hauptsächlich mit Milchprodukten verbunden wird, hat mir zu Beginn die meisten Sorgen gemacht. Durch meine Brustkrebsvorgeschichte und die damit verbundene Antihormontherapie habe ich ein höheres Osteoporose-Risiko, eine kalziumreiche Ernährung ist also für mich sehr wichtig. Als ich dann jedoch recherchiert habe, habe ich erfahren, dass Fleisch- und Milchprodukte unseren Körper übersäuern. Unser Körper versucht dann, seinen Säuren-Basen-Haushalt zu kompensieren, in dem er die dafür benötigten Nährstoffe aus Gewebe und Organen zieht. Das Kalzium holt er sich aus den Knochen, die dadurch irgendwann brüchig werden. Milchprodukte bewirken also das Gegenteil von dem, was wir durch den Konsum erreichen möchten.

https://www.eatmovefeel.de/symptome-die-zeigen-dass-der-koerper-uebersaeuert-ist-und-was-dagegen-hilft/

Vitamin B12

Auch Vitamin B12 wird häufig einer omnivoren Ernährung zugeschrieben, obwohl auch Omnivoren hier oft einen Mangel haben. Das liegt daran, dass B12 von Bakterien hergestellt wird, die wir heutzutage kaum noch über die Ernährung aufnehmen können, weil unser Obst und Gemüse gespritzt und gereinigt wird, bevor es schließlich auf unserem Teller landet. Das Vitamin B12, das man durchs Fleisch aufnimmt, wird dem Tierfutter oft künstlich zugesetzt oder entsteht im Verdauungstrakt des Tieres. Die Schäden durch einen B12-Mangel sind häufig irreversibel, deswegen sollte man seinen B12-Haushalt regelmäßig überprüfen lassen und idealerweise B12-Tabletten nehmen (was auch dem Allesesser nicht schaden kann).

https://www.deutsche-tiernahrung.de/open/brand_id/8/action/glossary%3Blist/menu/8/letter/V/M/TjxMOQ

Allein an diesen vier Beispielen sieht man schon, dass es in vielen Bereichen Ernährungsmythen gibt, über die man einfach nicht genug weiß, wenn man sich noch nie damit auseinandergesetzt hat. In eine Mangelernährung reinzurutschen, wenn ich mich vegan ernähre, war meine größte Angst. Das Lesen und Informieren hat mir allerdings gezeigt, dass ich nichts zu befürchten habe, wenn ich geschickt kombiniere und Vitamin B12 sowie Vitamin D supplementiere (Vitamin D hat aber nichts mit der Ernährung zutun, deswegen gehe ich hier nicht weiter drauf ein).

Einen auf vegan machen, aber dann Fleischalternativen essen … ist klar!

Zugegeben, Fleisch vermisse ich nicht besonders, weil ich sowieso nie viel davon gegessen habe. Denkt man aber über den Geschmack oder über seine Lieblingsgerichte nach, stellt man schnell fest, dass es oft die Gewürze oder die Beilagen sind, die so gut schmecken. Stellt euch mal eine ungewürzte Hühnerbrust oder ein Stück Schweinefleisch ohne Beilagen vor –  kann man essen, aber so richtig lecker ist das auch nicht, oder?

Wenn man dann noch darüber nachdenkt, wo das Fleisch eigentlich herkommt und wie es produziert wird, vergeht zumindest mir ganz schnell der Appetit daran. Zum Glück gibt es für Veganer tolle Alternativen: Tofu, Seitan, Falafel oder Burgerbuletten aus Kichererbsen und Gemüse – richtig gewürzt schmeckt man kaum einen Unterschied, kann dafür aber schlemmen, ohne sich über seine Gesundheit Sorgen zu machen.

https://www.krebsinformationsdienst.de/aktuelles/2012/news108.php

Auf Unverständnis trifft man häufig, wenn man Fleischalternativen isst. Wozu vegan, wenn man auf die Sachen doch nicht verzichten will, fragen dann viele Menschen. Zunächst einmal sind die meisten Veganer nicht vegan geworden, weil sie den Geschmack von Fleisch nicht mögen, sondern weil sie die gesundheitlichen Risiken minimieren wollen und keine Mitschuld am Leid der Nutztiere haben möchte.

Besonders das Leid der Tiere steht für viele Menschen im Vordergrund. Ich bin ganz ehrlich – mein Entschluss vegan zu werden ist gesundheitlich begründet, über Nutztiere und Klimaschutz hatte ich mir bis dahin noch überhaupt keine Gedanken gemacht. Erst als ich „Tiere essen“ von Jonathan Safran Foer gelesen habe, ist mir klar geworden, wie blindäugig wir der Fleischindustrie und den Medien heutzutage vertrauen. Die Filme „Gabel statt Skalpell“, „Cowspiracy“ und „What the Health“ haben mir die Augen geöffnet und dazu geführt, mich mehr mit dem Thema auseinanderzusetzen. Seitdem sind Fleisch- und Milchprodukte keine Lebensmittel mehr für mich.

Auf den Tierschutzaspekt möchte ich hier nicht eingehen, weil der Artikel dann viel zu lang werden würde. Wer sich dafür interessiert, findet im Internet aber jede Menge Videos und Artikel dazu. Außerdem habe ich gelesen, dass die Dokumentation „Earthlings“ sehr gut sein soll – da ich aber ein kleines Sensibelchen bin, habe ich mich noch nicht getraut, sie anzusehen.

Die Welt verändern kannst du damit aber auch nicht

Und wenn doch?

Viehzucht ist für mehr Treibhausgase zuständig als der gesamte Transportsektor – das treten die Medien nur nicht breit, weil so viele Landwirte ihre Finger in der Politik haben. Kühe produzieren jeden Tag über 550 Milliarden Liter Methangas. Je weniger Nutztiere wir halten, umso größer sind unsere Chancen, den Klimawandel aufzuhalten.

Auch der Wasserverbrauch ist in der Viehzucht astronomisch hoch. So viel Wasser, wie wir durch Fleisch- und Milchproduktkonsum verbrauchen, könnten wir nicht einmal einsparen, wenn wir das ganze Jahr nicht duschen gehen würden.

Viehzucht und Viehfutterproduktion bedecken einen großen Teil der freien Landfläche auf unserer Erde. Regenwälder werden abgeholzt, um Platz für neue Felder zu machen (das Soja, das dort angebaut wird, ist übrigens genmanipuliertes Futtermittel und hat nichts mit dem Bio-Soja aus dem Supermarkt zu tun), Tierarten sterben aus, weil sie keine Rückzugsorte mehr haben, und nicht zuletzt werden die Meere verschmutzt, weil Tiere ja nun mal auch ihren Darm entleeren müssen (um es mal nett auszudrücken) und man nicht weiß, wohin mit dem ganzen Mist. Oft sickert dieser dann ins Grundwasser oder in Flüsse und so dann auch ins Meer.

Wer sich mehr für den Umweltaspekt interessiert, sollte unbedingt den Film „Cowspiracy“ anschauen. Dort werden die Ergebnisse von Nachforschungen und Studien sehr viel besser dargestellt, als ich es je in einem kurzen Überblick gestalten könnte.

https://istdasvegan.eu/2016/08/die-fakten-zum-film-cowspiracy/

Auf Fleisch könnte ich ja verzichten, aber Milch und Käse müssen sein

Nicht nur die Übersäuerung des Körpers birgt ein gesundheitliches Risiko. Der Verzehr von Fleisch und Milchprodukten steht auch mit diesen Krankheiten in Verbindung:

Herzinfarkte und Schlaganfälle

Tierische Lebensmittel enthalten Cholesterin. Unser Körper stellt sein benötigtes Cholesterin aber selbst her, was dazu führt, dass das überschüssige Cholesterin sich an den Innenwänden unserer Arterien absetzt und dort unauffällig und langsam Verengungen bildet. Irgendwann kann hier kein Blut mehr passieren und es kommt zum Herzinfarkt oder Schlaganfall. Wer das überlebt, bekommt häufig Stents gesetzt – allerdings sind die nur dazu da, die Symptome zu bekämpfen, nicht aber die Ursache. Pflanzliche Lebensmittel enthalten von Natur aus kein Cholesterin. Wer sich also vegan ernährt, hat i. d. R. einen normalen Cholesterinspiegel und eine wahnsinnig niedrige Wahrscheinlichkeit, an einem Herzinfarkt oder Schlaganfall zu erkranken. Übrigens: Erektionsstörungen sind die Vorboten von zu viel Cholesterin im Blut.

http://www.vegan.eu/index.php/meldung-komplett/items/vegane-ernaehrung-fuehrt-zu-optimalen-blutfetten-fuer-eine-gute-herzgesundheit.html

Krebserkrankungen

Es gibt mittlerweile einige Studien, die belegen, dass der Verzehr von rotem Fleisch und Wurst krebserregend ist. Das betrifft vor allem Darm- und Magenkrebs, aber auch andere Teile des Verdauungstraktes sind nicht ausgeschlossen.

Für mich persönlich war vor allem der Zusammenhang zwischen Milchprodukten und Brustkrebs ein Grund dafür, vegan zu werden. Wie ich auf meinem alten Blog schon erzählt habe, war mein Tumor östrogenabhängig. Kuhmilch ist voll von Östrogenen und anderen Wachstumshormonen, die die verrücktesten Sachen mit unseren Körpern anstellen. Kein Wunder eigentlich, denn Milch ist dafür da, Kälber großzuziehen. Würde uns jemand ein Glas Muttermilch anbieten, würden wir ihn vermutlich für verrückt erklären.

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26989358

https://www.krebsinformationsdienst.de/aktuelles/2015/news79-iarc-fleisch.php

Diabetes

Entgegen der weitläufigen Meinung, ein übermäßiger Konsum von Zucker würde Diabetes hervorrufen, ist mittlerweile klar, dass dem nicht so ist. Tatsächlich liegt Diabetes eher im Verzehr von Fetten und dem damit einhergehenden Übergewicht begründet. Mittlerweile habe ich sogar schon davon gehört, dass vegane Ernährung Diabetes rückgängig machen kann. Ob das stimmt, weiß ich nicht, aber ganz ehrlich: Was hat man schon zu verlieren?

https://www.provegan.info/de/studien/studien-diabetes/%22geschaefte-mit-diabetes-typ-2-niedriger-blutzucker%2C-hohe-gewinne%22/

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25948672

Von Vegan-Kritikern hört man oft, dass Veganer sich die Nachteile eines Tierproduktkonsums nur ausdenken würden, um noch mehr Menschen in ihre „Sekte“ zu ziehen. Lebensmittel- und Pharmaindustrie hängen jedoch eng zusammen und bilden große Lobbys, die Einfluss auf das aktuelle politische Geschehen haben. Genauso sollte man sich immer genau anschauen, ob Studien und Empfehlungen zum Thema Ernährung gesponsort sind und wenn ja, von wem. Geld siegt häufig über Argumente, umso wichtiger ist es, dass wir uns nicht von Schlagzeilen und Werbung beeinflussen lassen, sondern uns umfassend zu Themen informieren, bevor wir unsere eigene Meinung bilden.

http://www.sueddeutsche.de/geld/lobbycontrol-gruenderin-heidi-bank-in-der-politik-siegt-geld-zu-oft-ueber-argumente-1.3373534

http://www.sueddeutsche.de/thema/Lobbyismus

Vegan sein ist doch richtig teuer

Das kommt darauf an, wie man sich vorher ernährt hat. Klar ist frisches Obst und Gemüse nicht unbedingt günstig, Bio-Fleisch vom Schlachter aber auch nicht. Hat man erstmal eine Grundausstattung an Getreide, Körnern, Samen, Nüssen und Co wird es günstiger. Letztendlich muss man sich überlegen, ob man die Mehrkosten jetzt für eine gesunde Ernährung tragen möchte oder später für Medikamente und Krankenhausaufenthalte.

Ein Beispiel aus meinem Leben: Für die Behandlung meiner Brustkrebserkrankung musste ich im ersten Jahr über 200,- € Zuzahlungen an meine Krankenkasse leisten, alles, was darüber lag, habe ich zu Beginn des nächsten Jahres erstattet bekommen. Dazu zählen nur die Medikamente, die man auf Rezept bekommt und die Zuzahlungen zu Krankenhausaufenthalten. Alles andere (Kopfschmerztabletten, Mittelchen für kaputte Schleimhäute, Cremes für trockene Haut, Perücken, Kopftücher, Fahrten ins Krankenhaus oder zum Arzt, um Blut abnehmen zu können) sind da noch nicht mit eingerechnet. Mit Chemo, Bestrahlung und OP ist die Therapie aber noch lange nicht vorbei. Antihormontabletten und -spritzen, Lymphdrainagen, weitere Fahrten zu Ärzten und so weiter werden jedes Jahr anfallen und müssen zu einem großen Teil aus eigener Tasche bezahlt werden. Ich denke, wenn ich mich in den letzten Jahren gesünder ernährt hätte und mich insgesamt mehr bewegt hätte, wäre ich vielleicht nicht krank geworden.

Mit der Erfahrung, die ich heute gesammelt habe, würde ich immer dafür plädieren, mehr Geld für die Ernährung auszugeben, um das Risiko an Herzkreislauferkrankungen, Krebs und Diabetes zu erkranken zu minimieren. Dennoch bin ich auch der Meinung, Medizin – sollte sie einmal nötig sein – nicht aus veganen Gründen zu verteufeln. Dazu habe ich nun schon zu oft erlebt, wie sie Leben retten kann und ganz abgesehen davon: Wer sich vegan ernährt braucht mit Sicherheit sehr viel weniger Medikamente. 😉

Mal sehen, wie lange du das durchhältst!

Noch ein Klassiker aus der omnivoren Fraktion, den ich mir bisher von fast jedem anhören durfte. Ich schätze, das liegt daran, dass wir alle Diäten kennen, die man früher oder später abbricht, weil sie einfach nicht durchhaltbar sind. Viele von uns haben schon versucht, abzuspecken und ein gesünderes Leben zu leben, sind aber genauso oft an ihren Diäten gescheitert. Wenn man nun auf jemanden trifft, der sich vegan ernähren möchte, ist man zurecht erstmal skeptisch.

Für mich gibt es mittlerweile genug Gründe dafür, tierische Produkte nicht mehr als Lebensmittel anzusehen. Ich denke, wenn man sich einmal mit der Viehzucht und den Folgen für Gesundheit, Umwelt und Tiere beschäftigt hat, kann man verstehen, wieso ich so empfinde. Außerdem bin ich fest davon überzeugt, dass Spaß am Kochen, eine ausgewogene Ernährung und die richtigen Nahrungsergänzungsmittel dafür sorgen, dass man Fleisch und Milchprodukte nicht vermissen wird. Mal ganz abgesehen davon, dass ich die Vorteile dieser Ernährungsweise bereits jetzt (nach vier Wochen) spüre und dieses neue Lebensgefühl nicht mehr missen möchte. Mehr dazu erfahrt ihr dann aber bald in einem Video!

Ich hoffe, euch hat dieser Überblick gefallen und ihr konntet etwas dazulernen. Wenn ihr noch mehr wisst, tolle Quellen oder Tipps habt oder vielleicht sogar denkt, ich würde hier nur Müll erzählen, lasst mir unbedingt einen Kommentar da.

Bis zum nächsten Mal,

Kim

Anbei noch eine Liste mit Infomaterial (lasst mir gerne eure Tipps in den Kommentaren da – ich nehme sie dann in die Liste mit auf):

YouTuber, die ich euch empfehlen kann
Filme, die ihr unbedingt gucken solltet
Blogger zum Thema
Bücher zum Thema

Releaseparty – Ein Rückblick auf Tag 6

Mit einem lachendem und einem weinenden Auge habe ich dem heutigen Tag entgegengeblickt. Ein bisschen wehmütig schreibe ich jetzt diesen Beitrag, aber ganz ehrlich – ich bin auch froh, dass jetzt alles wieder geregelte Wege geht und der Stress endlich von unseren Schultern fällt.

Heute war ein sehr emotionaler Tag für mich – viele Überraschungen, einige erste Male. Was passiert ist, könnt ihr hier nachlesen.

10:00 UHR – EIN aufgeregtes Guten Morgen

Heute morgen sind wir ganz gespannt in diesen aufregenden Tag gestartet – wie sonst auch gab es ein Live-Video von mir: https://www.facebook.com/events/181766482349973/permalink/197948180731803/?ref=1&action_history=null

11:00 Uhr – Ein Rückblick auf Geile Zeile

Nicht nur ich habe mich mit der Rückschau beschäftigt, sondern auch Julia. Sie hat einen wundervollen Rückblick über die Releaseparty geschrieben.

Hier kommt ihr zum Rückblick!

12:00 Uhr – Ein Einblick in „Vergissmeinnicht“

Um 12 Uhr gab es dann den Klappentext und den Beginn von „Vergissmeinnicht“ für euch zu lesen:

„Herzlich willkommen zurück in New York! Mein Name ist
Ellie und heute zeige ich euch meine Lieblingsplätze in der Stadt, die niemals schläft…“ Ein Lächeln breitet sich auf meinen Lippen aus, während ich die zusammengeschnittenen Clips betrachte, die ich in den letzten Wochen so emsig wischendurch gedreht habe. Dieses Video ist ein kleines Kunstwerk aus bewegten Bildern, aus Farben, die über den Bildschirm flirren, grasgrün, himmelblau, senfgelb. Taxis, Busse, U-Bahn-Stationen. Bouquets, verwaschene Schnitte, ein breites Grinsen auf einem Gesicht voller Sommersprossen. Ich würde gerne behaupten, das hier wäre mein bestes Video, mein erfolgreichstes, aber ich weiß jetzt schon, dass meine Zuschauer häufiger auf den neusten Fashion Haul klicken werden und immer noch gespannt auf eine Zimmertour warten. Trotzdem bin ich stolz darauf.

Hier könnt ihr „Vergissmeinnicht“ vorbestellen!

14:00 UHR – Ein der besten Überraschungen meines Lebens!

Um 14 Uhr war es dann endlich soweit – Julia hat eine wundervolle Überraschung organisiert und hatte dabei Hilfe von Patrizia, Phoebe, Jürgen, Tatjana und Katharina! Es ist euch gelungen, ihr Lieben! Seht selbst:

Und hier gibt’s die Hörprobe ohne mich dabei zu sehen:

16:00 UHR – Noch eine Überraschung?!

Kurz darauf hat auch die liebe Tatjana von Wortfinesse mich mit einem Beitrag überrascht, in dem sie über unsere Zusammenarbeit während des Korrektorats schreibt.

Hier kommt ihr zum Beitrag!

18:00 UHR – Ein Live-Stream mit überraschung

Ich wollte euch auch etwas ganz besonderes in dieser Woche schenken – und wie geht das besser als mit Worten? Also habe ich vorgelesen – aus einem bislang unveröffentlichten Herzensprojekt. Was das ist, erfahrt ihr im Video!

21:00 Uhr – Meine Überraschung an euch: ein Vlog!

Ich habe in der Woche fleißig zusätzliches Material gedreht und einen Vlog zusammengeschnitten! Es ist mein erstes Video dieser Art, also seid gnädig mit mir! Wenn’s euch gefällt, abonniert doch den Kanal. Viel Spaß beim Anschauen!

 

„Liliennächte“ im Angebot!

Außerdem ist das E-Book von „Liliennächte“ gerade im Angebot für 3,49 €! Hier findet ihr das Buch bei Amazon und bei Thalia und allen anderen Anbietern!

Ein kleiner Ausblick auf das, was kommt

Nach dieser anstrengenden Woche habe ich mir meinen bevorstehenden Urlaub redlich verdient! Und so wird es in den nächsten drei Wochen kaum Beiträge von mir geben. Hier auf dem Blog solltet ihr das nach der langen Pause ja schon gewohnt sein, aber ich habe auch vor im Social Media Bereich kürzer zu treten und wieder mehr Zeit mit Familie und Freunden zu verbringen. Außerdem will mein Sommerprojekt beendet werden.

Ich melde mich ganz sicher bei euch, wenn ich aus dem Urlaub zurück bin, denn diese Woche hat meine Lust zu bloggen – und vor allem Videos zu drehen! – endlich wieder entfacht.

Alles Liebe und ein ganz herzliches Dankeschön für diese tolle Woche!

Kim

Tag 1 der Releaseparty

Tag 2 der Releaseparty

Tag 3 der Releaseparty

Tag 4 der Releaseparty

Tag 5 der Releaseparty