Ep. 010 | Instagram für Autor:innen und Buchblogger:innen — Marketing für Autor:innen
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Ep. 010

Instagram für Autor:innen und Buchblogger:innen — Marketing für Autor:innen

Nach­dem wir in der let­zten Folge über die Grund­bausteine deines Mar­ket­ings — die Web­site und den Newslet­ter — gesprochen haben, dreht sich dieses Mal alles um dein Social Media Mar­ket­ing auf Insta­gram! Die in dieser Folge genan­nten Punk­te lassen sich über­wiegend auch auf andere soziale Net­zw­erke übertragen.

Das hier sind die wichtig­sten Take-Aways der Folge:

  • Pro­fil ein­richt­en: Achte drauf, dass du unter deinem Autor:innennamen auffind­bar bist und nutze das Pro­fil, um alle rel­e­van­ten Infos dort unterzubrin­gen. Wenn du mehr als einen Link in dein Pro­fil stellen willst, erstell dir eine Land­ing­page (z.B. wie diese hier) oder nutz einen Anbi­eter wie Link­tree, wenn du keine eigene Web­site hast.
  • Impres­sum­spflicht und Wer­bekennze­ich­nung: Mach dich mit den rechtlichen Grund­la­gen ver­traut. In Deutsch­land herrscht eine Impres­sum­spflicht, sobald du redak­tionelle Inhalte im öffentlichen Raum ver­bre­itest. Außer­dem musst du Wer­bung entsprechend kennze­ich­nen.
  • Sprache: Wenn sich deine Inhalte an ein deutsches Pub­likum richt­en, soll­ten deine Inhalte eben­falls deutsch sein.
  • Qual­ität statt Quan­tität: Achte sowohl bei deinen Bildern als auch bei deinen Tex­ten auf gute Qual­ität und poste im Zweifel lieber nichts als einen nichtssagen­den Schnapp­schuss. Wenn du deine Bilder nach­bear­beit­en möcht­est, emp­fiehlt sich eine App wie Adobe Light­room — dort kannst du auch soge­nan­nte Pre­sets (=Vor­e­in­stel­lung von Para­me­tern wie Kon­trast, Belich­tung, Farbtö­nen … — gibt’s zum Beispiel auf etsy) benutzen.
  • Tage und Uhrzeit­en: Trotz­dem soll­test du drauf acht­en, kon­sis­tent zu posten. Erstell dir einen eige­nen Zeit­plan, den du gut ein­hal­ten kannst und halte dich dran. Den besten Tag und die beste Uhrzeit kannst du von deinen Sta­tis­tiken abhängig machen — ich empfehle etwas zu wählen, wo du auf jeden Fall auf Kom­mentare antworten kannst.
  • Ziel­gruppe: Setz dich inten­siv mit dein­er Ziel­gruppe auseinan­der und poste nur Con­tent, der dazu passt. So lockst du nicht das falsche Pub­likum an, son­dern hast genau die Leute, die sich für das inter­essieren, was du postest. Eine Ver­mis­chung von Ziel­gruppe schadet dein­er Reich­weite auf lange Frist.

Ger­ade als Autor:in musst du auf­passen, mit deinem Con­tent wirk­lich Leser:innen und nicht andere Autor:innen anzu­lock­en. Das passiert näm­lich sehr schnell, wenn du über­wiegend über deinen Arbeit­sall­t­ag sprichst.

  • Strate­gie: Eine Strate­gie beste­ht aus dem WAS (= Was möchte ich erre­ichen?) und dem WIE (= Wie kann ich es erre­ichen?) — set­ze dir real­is­tis­che Ziele und über­lege dir, mit welchen Schrit­ten du sie erre­ichen kannst.
  • Übereifer: Wenn du so bist wie ich und schöne Fotos und ge-ni-al‑e Bildbeschrei­bun­gen direkt posten möcht­est, soll­test du mal in Erwä­gung ziehen ein Pla­nungstool wie Planoly (Wer­bung: Wenn du den Link benutzt, um dich anzumelden, bekomme ich einen kleinen Betrag gut­geschrieben) zu nutzen. Damit kannst du nicht nur automa­tisch posten und dir eine Vorschau deines Feeds anzeigen lassen, son­dern gerätst auch weniger in Ver­suchung, deinen Con­tent sofort rauszuhauen.
  • Mul­ti­me­dia: Die meis­ten Plat­tfor­men bieten dir so wie Insta­gram jede Menge Möglichkeit­en, Con­tent zu kreieren. Du soll­test jede dieser Möglichkeit­en aus­pro­bieren und alles regelmäßig nutzen, was dir Spaß macht. Alle User nutzen die sozialen Medi­en anders und je mehr Wege du bere­it stellst, auf denen Fans zu dir in Verbindung treten kön­nen, umso mehr Kom­mu­nika­tion wird bei dir stattfinden.
  • Kom­mu­nika­tion: Alle sozialen Net­zw­erke sind Plat­tfor­men, die auf der Inter­ak­tion mit anderen Men­schen beruhen. Insta­gram ist keine Ein­bahn­straße, du soll­test also nicht nur Con­tent kreieren, son­dern auch bewusst kon­sum­ieren und inter­agieren. Lies dich dazu doch mal in Gary Vayn­er­chucks 1,80 $-Meth­ode ein.

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ÜBER DEN PODCAST

Autor wer­den — Autor sein ist ein zwei­wöchiger Pod­cast für Autoren, die mit dem Schreiben Geld ver­di­enen wollen. Hier geht es um all die Dinge, die mit Ver- anfan­gen und Schrift­stellern keinen Spaß machen: Verkaufen, Ver­mark­ten, Veröffentlichen.

Kim Leopold ist seit 2015 selb­st­ständi­ge Autorin und hat sowohl im Self-Pub­lish­ing als auch im Ver­lagswe­sen einige Erfahrun­gen gesam­melt, die sie in diesem Pod­cast mit ihren Zuhör­ern teilen möchte. Als Coverde­signer­in für unge­covert — Buch­cov­er und mehr ste­ht sie auch im regelmäßi­gen Kon­takt zu zahlre­ichen anderen Autoren und Verlagen.

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