Kim goes YouTube & Ein aufregender Start in die Romancewoche

Zu später Stunde vibrieren meine Nerven. Ich wühle mich durch die Kommentare, grinse über beide Wangen und kann immer noch nicht glauben, dass ich jetzt wirklich live und in Farbe gelesen habe – zwei Mal!

Eine Generalprobe für meine treuen Seelen

Wie ihr aus meinem letzten Blogartikel vielleicht noch wisst, bin ich diese Woche als Autorin in der Romancewoche aktiv. Nervös wie ich war, wollte ich das mit der Live-Lesung unbedingt vorher ausprobieren. Da hat es sich perfekt angeboten, eine Lesung im kleinen Kreis mit meinen treuen Seelen zu machen. Weil es aber nicht so geklappt hat, wie ich mir das gedacht hatte, war das Video plötzlich auf YouTube und öffentlich für alle.

Gelesen habe ich in diesem Video aus meinem dritten Buch „Vergissmeinnicht“, das noch dieses Jahr erscheinen wird. Hier findet ihr den Live-Stream (ihr könnt gerne den Kanal abonnieren, da in näherer Zukunft einige Videos für den Kanal geplant sind):

Mein erster Live-Stream war eine ziemlich aufregende Erfahrung. Ich hatte sehr viel Spaß und hätte immer wieder über mich selbst lachen können, wenn ich gemerkt habe, dass ich darauf warte, wie mein Abbild auf dem Bildschirm zu Ende spricht. Im Großen und Ganzen hat es mir aber so gut gefallen, dass ich jetzt Feuer und Flamme bin und in Zukunft definitiv mehr Videos machen möchte.

Ein aufregender Start in die Romancewoche

Heute ging es dann auch gleich weiter mit der Aufregung. Kurz nach dem die Tore zur Veranstaltung geöffnet wurden, stellten die drei Bloggerinnen Susi, Petra und Nadja ein Interview mit mir online.

Wir: Hallo Kim, vielen Dank, dass Du Dir die Zeit nimmst. Deine Leser kennen Dich hauptsächlich als Autorin gefühlvoller Liebesromane. Wie würdest Du Dich selbst beschreiben? Wie ist die private Kim? 

Kim: Hallo, sehr gerne! Die private Kim … Gar nicht so leicht zu beantworten. Ich bin unkompliziert, kreativ und ab und zu mal sehr faul, in anderen Momenten dafür aber sehr fleißig. Ich arbeite gerne, weil ich mir den Traum von der Selbstständigkeit erfüllt habe und dieser Traum mich erfüllt. Und ich mag Cappuccino, Schokolade, gute Bücher und Netflix. Im Gegensatz zu meinen Büchern bin ich jedoch kein besonders gefühlsduseliger Mensch. Für die Romantik ist in unserer Beziehung mein Freund zuständig.

Wir: Was macht für Dich das Besondere des Berufes „Autorin“ aus bzw. welches Erlebnis ist Dir besonders in guter Erinnerung geblieben? 

Kim: Besonders gut in Erinnerung geblieben ist mir eine Szene bei meiner ersten Wohnzimmerlesung. Ich sprach mit einer Frau, deren Mutter an Krebs gestorben ist. Sie erzählte mir mit Tränen in den Augen davon, dass sie sich genau wie meine Protagonistin Lilian gefühlt hat – und das ausgerechnet in der Szene, die ich vorgelesen habe. Das Buch hätte sie zwar sehr an ihre eigenen Gefühle erinnert, aber ihr merkwürdigerweise auch Trost gespendet.Das ist es, warum ich schreibe: um anderen Menschen eine gute Zeit zu bescheren und ihre Welt vielleicht ein kleines bisschen leichter zu machen. Wenn sie mir dann auch noch erzählen, wie gut ihnen meine Geschichten getan haben, könnte ich glücklicher nicht sein.

Auf ihren Blogs fantasticbooks, booklovers oder Lesen ist leben findet ihr das ganze Interview zum Nachlesen.

Außerdem hatte ich bereits heute Abend um 20:00 Uhr meine Live-Lesung, die von Lea vom BookTube-Kanal Liberiarium moderiert wurde. Ich habe ein paar Stellen aus „Liliennächte“ vorgelesen und Zuschauerfragen beantwortet. Eine wahnsinnig tolle Erfahrung, die ich gerne wiederholen will! Hier findet ihr das Video:

In den nächsten Tagen gibt es neben Live-Lesungen von anderen tollen Autorinnen auch noch ein paar Leseschnipsel, ein gigantisches Gewinnspiel und ein Protagonisteninterview von mir in der Veranstaltung. Ich freue mich schon wahnsinnig auf die anderen Beiträge und fühle mich immer noch ein bisschen, als würde ich auf Wolken laufen.

Ich hoffe, ihr habt beim Anschauen genauso viel Spaß wie ich vor der Kamera hatte.

Liebste Grüße

Kim

 

Ein neues Zuhause für meine „How to Be Happy“-Reihe!

Ich sitze auf der Couch, lehne mich zurück, genieße einen kühlen Schluck Cola light – und lasse die letzten drei Monate Revue passieren. Ja, drei Monate ist es her, dass ich einen Blogartikel hochgeladen habe. Unzählige Entwürfe später ist es nun endlich soweit: Ich bin wirklich bereit, durchzuatmen und euch zu erzählen, was geschehen ist.

Ein neues Zuhause für meine Bücher

Ende Februar bekündete der Amrûn Verlag Interesse an meiner How-to-Be-Happy-Reihe. Die ersten beiden Bücher waren bereits unter den Titeln „Love, Kiss, Cliff“ und „Ascheregen“ veröffentlicht, aber ein paar E-Mail später war klar: Es wird eine Neuauflage – und was für eine! Zusammen mit den beiden Herzensmenschen vom Verlag haben wir in den kommenden Wochen gearbeitet was das Zeug hält.

Neue Cover, neue Titel, ja, sogar ein neuer Vorname für Meredith sollte her. Ich habe Goodies bis zum Abwinken gebastelt, für Vorbesteller, für die Leipziger Buchmesse, für die Romancewoche, für Verlosungen und Geschenke und für die Bloggerpost, die in den kommenden Wochen rausgehen wird. Ihr könnt euch vorstellen, dass nicht viel Zeit zum Bloggen übrig geblieben ist.

Aus alt mach neu – ein Coververgleich

Besonders stolz bin ich darauf, dass ich auch die neuen Cover machen durfte. Die wenigen kritischen Stimmen konnte ich mit den neuen Covern überzeugen. Was meint ihr? Gefallen sie euch besser?

ungecovert – Buchcover und mehr

Aber in den letzten drei Monaten ist nicht nur auf Autoren-Ebene viel passiert. Ich habe mich im März mit dem Design von Buchcovern und mehr selbstständig gemacht. Mit ungecovert – Buchcover und mehr erfülle ich mir einen kleinen Traum, der in den letzten Monaten und Wochen immer stärker geworden ist. Ich würde mich freuen, wenn ihr vorbeischaut und vielleicht sogar der Facebook-Seite euer Like dalasst.

Die Romancewoche

Außerdem – und das muss unbedingt noch in diesen Blogartikel – nehme ich mit Liliennächte an der Romancewoche teil, die schon sehr bald stattfindet. Die Facebook-Veranstaltung ist kostenlos, aber man muss sich vorher trotzdem ein Ticket dafür sichern. Vielleicht habt ihr ja auch Lust auf eine Woche voller Lesungen, Interviews und Gewinnspiele mit tollen Romance-Autoren.

Ich könnte noch so viel mehr erzählen, aber dann würde der Blogartikel viel zu lang werden. So wisst ihr wenigstens, dass ich noch lebe und könnt euch zusammen mit mir auf die Neuauflage freuen, die noch diesen Monat erscheint! Da der große Sturm überstanden ist, werden in Zukunft hoffentlich wieder häufiger Blogartikel erscheinen.

Freut ihr euch genauso sehr auf Liliennächte und die Nachfolger?

– Kim

P.S.: Ich habe die Seiten zu den Büchern aktualisiert, neue Cover und Klappentexte hochgeladen und Leseproben zu jedem Buch reingestellt. 😉

What’s on my phone? – 18 Apps, die ich regelmäßig nutze.

Mein Handy hat dem Bullet Journal den Rang abgelaufen. Erschreckend, aber wahr: Ich, die sich früher immer über Bücher und das Knistern von Seiten identifiziert hat, hat plötzlich kein Buch mehr dabei, sondern meistens nur noch ihr Handy. Die Erkenntnis ist ein bisschen gruselig, aber weil ich so zufrieden wie noch nie mit der Funktionalität meines Handys bin, möchte ich euch die Apps vorstellen, die ich beinahe täglich benutze.

Kurz vorab: Ich nutze ein Huawei Honor 7 und bin sehr zufrieden damit, auch wenn ich immer mal wieder überlege, zu Apple zu wechseln, weil ich mittlerweile ein Macbook habe. Das würde die Synchronisation erheblich erleichtern, aber auch jetzt (nachdem ich mich durch unzählige Artikel gewühlt habe) funktioniert alles so, wie ich das gerne hätte.

Fotos

Kamera

Die Handykamera darf natürlich nicht fehlen. Während es ja unzählig Kamera-Apps gibt, nutze ich ganz einfach das Programm, das schon auf dem Gerät installiert gewesen ist. Für einfache Fotos reicht das, für Instagram arbeite ich noch mit anderen Apps und für alles andere würde ich sowieso eine richtige Kamera nutzen.

Snapseed

Snapseed ist ein Bildbearbeitungsprogramm, mit dem ich die Grundeinstellungen meiner Instagram-Bilder treffe. Ich finde es leicht zu handhaben und bin sehr zufrieden mit den Funktionen, die das Programm bietet.

VSCO

Trotzdem lade ich meine Fotos dann nochmal in VSCO hoch (ebenfalls ein Bildbearbeitungsprogramm), um ihnen dort den letzten Feinschliff zu verpassen. Warum ich das so mache? Weil ich ein Tutorial von muchelleb gesehen habe und meine Fotos seitdem auf ihre Art bearbeite.

Social Media

Instagram

Klar, der Klassiker Instagram darf natürlich nicht fehlen. Im Moment arbeite ich noch daran, regelmäßiger dort zu posten. Aber irgendwie fällt es mir schwer, genügend Dinge zu finden, die ich fotografieren kann. Wenn du da ein paar Tipps hast, lass es mich gerne wissen.

Pinterest

Pinterest ist eine meiner absoluten Lieblingsplattformen, weil es dort so viele inspirierende Sachen zu entdecken gibt. Deshalb darf auch die App auf meinem Handy nicht fehlen. Wann immer ich mal ein paar Minuten warten muss, scrolle ich durch die Neuigkeiten und pinne Bilder.

YouTube

Zeiträuber schlechthin, aber trotzdem nicht wegzudenken: YouTube. Vor allem beim Kochen oder Wäsche aufhängen schaue ich gerne ein oder zwei Videos. Mein Tipp: Alles auf die Später-Ansehen-Liste legen, was man interessant findet, und dann gucken, wenn man Zeit dafür hat. Die Videos laufen schließlich nicht weg.

Facebook und den Messenger habe ich übrigens vom Handy runtergeworfen, nachdem ich Facebook-Fasten gemacht habe. Meine Gründe dafür könnt ihr im dazugehörigen Artikel nachlesen: 3 Dinge, die ich durchs Social-Media-Fasten gelernt habe. Stattdessen nutze ich zum Chatten nur noch Whatsapp.

Entertainment

Spotify

Spotify (@allthesespecialwords) ist wohl eine meiner meistgenutzten Apps schlechthin. Ich höre quasi rund um die Uhr Musik und liebe es, neue Playlists zu erstellen und außergewöhnliche Musiker zu entdecken. Meine liebsten Tage sind daher Montag und Freitag, denn dann gibt es immer den Mix der Woche und den Release Radar. Unter den Songs befinden sich immer die ein oder anderen Schätze.

Kindle App

In letzter Zeit nicht ganz so wichtig, aber trotzdem oft genutzt, ist die Kindle App von Amazon. Ich lese nach wie vor lieber richtige Bücher, aber um meinen Rücken zu schonen, lese ich unterwegs dann doch lieber E-Books. Schlimm genug, dass ich mein Macbook so oft mitnehme. Da muss ich nicht auch noch ein oder zwei Bücher mit mir durch die Gegend tragen.

Stitcher

Die App Stitcher habe ich erst letztens für mich entdeckt, als ich auf der Suche nach einer Möglichkeit war, den Podcast von the minimalists anzuhören. Bisher ist das leider auch der einzige Podcast, den ich über diese App gehört habe, deshalb kann ich dir gar nicht so genau sagen, wie die Auswahl ansonsten ist. Wenn du einen ausführlicheren Bericht lesen möchtest, schreib doch einen Kommentar unter den Artikel oder gib dem Artikel ein Gefällt mir. Ich teste gerne für dich auf Herz und Nieren!

Meine Bibliothek

Nachdem ich vor kurzem eine kleine Bücherkrise hatte, habe ich all meine ungelesenen Bücher außer Sichtweite verstaut. Vorher habe ich sie allerdings alle eingescannt und inventarisiert, damit ich nicht auf die Idee komme, Bücher zu kaufen, die ich schon habe. Die App Meine Bibliothek besticht mit ihrem schlichten Design und ihre einfachen Handhabung. Alle Apps, die ich vorher ausprobiert habe, sind bei mir wegen Unübersichtlichkeit ziemlich schnell ausgeschieden. Hier scheint es, als könnte ich tatsächlich etwas gefunden haben, was zu mir passt.

Internetbrowser

Auch hier benutze ich einfach den Internetbrowser, der schon mit der Betriebsversion kam. Das meiste mache ich sowieso am Laptop, deswegen kann ich auch Schnickschnack wie Lesezeichen und Favoriten gut verzichten.

Fitness

Runtastic

Nachdem ich letzten Jahr angefangen habe zu laufen, ist Runtastic zu einem regelmäßigen Begleiter geworden. Ich muss zwar zugeben, dass ich dieses Jahr erst zwei Mal laufen war, aber ich bin mir ziemlich sicher, dass die App an wärmeren Tagen auch wieder gut genutzt wird. Immerhin wartet ja noch ein 10km-Lauf auf mich!

Kalorienzähler – FDDB Extender

Meinem Hüftgold habe ich letztes Jahr auch den Kampf angesagt. Dazu hat sich dieser Kalorienzähler als echter Schatz bewiesen. Über die Weihnachtstage (die sich bis heute ziehen, wusstest du das schon?! 😉 ) habe ich nichts eingetragen, aber das soll sich nun wieder ändern. Immerhin arbeite ich auf ein Brautkleid hin.

Atmosphere

Die App Atmosphere nutze ich zum Meditieren. Hier kann man verschiedene Sounds mit einem beliebig langem Timer einstellen, um so sanft aus der Meditation geholt zu werden. Mr Kunstwerk und ich haben vorher immer den Handy-Timer gestellt, aber das schrille Klingeln ist nicht wirklich die Lösung für das Ende einer Meditation.

Produktivität

Dropbox

Nicht mehr wegzudenken aus meinem Arbeitsalltag. Hier sichere ich weniger persönliche Dokumente, teile Ordner mit Freunden, Familie und Studienkollegen oder nutze die Dropbox, um Daten zwischen Macbook, Handy und Windows-PC hin- und herzuschieben.

Google Kalender

Lange habe ich nach einem übersichtlichen Kalender für mein Handy gesucht. Zu 100% zufrieden bin ich mit dem Google Kalender immer noch nicht, aber da ich ihn mit dem iCal auf meinem Macbook synchronisieren kann (eine Anleitung dazu), erleichtert er mir doch meine Terminplanung. Was ich vorher mit dem Bullet Journal gemacht hatte (und deswegen oft Platzprobleme hatte) funktioniert jetzt komplett digital.

Memo

So heißt die Notiz-App auf meinem Handy. Früher habe ich es schon mit Evernote versucht, weil man das so leicht synchronisieren kann, aber irgendwie war mir das zu unübersichtlich. Wer weiß, vielleicht funktioniert es jetzt, da ich selbst organisierter bin, auch besser? Bis ich das noch mal ausprobiere, bleibe ich aber weiterhin bei der Memo-App meines Handys, um Gedanken zu notieren oder eine Einkaufsliste zu machen.

Buffer

Mit Buffer kannst du deine Social Media Kanäle automatisiert befüttern lassen. Da ich ziemlich schlecht im regelmäßigen Uploaden bin, habe ich mir vorgenommen, ab sofort jeden Sonntag mein Buffer mit Material zu befüllen, das für eine ganze Woche reichen soll. In der Hoffnung, dass ihr von nun an häufiger von mir hört.

Das sind sie, meine 18 meistgenutzten Apps. Die meisten davon dürfte es auch für Apple-User geben. Falls du eine Alternative kennst, schreib sie gerne in die Kommentare, damit auch andere Leser von deinem Wissen profitieren können.

Außerdem ist dir vielleicht aufgefallen, dass ich kein einziges Spiel genannt habe. Das liegt daran, dass ich tatsächlich kaum spiele und wenn dann nutze ich dafür lieber die Playstation, weil die Spiele dort eine Geschichte und irgendwann auch wenigstens ein Ende haben (ich bin nämlich ein klassischer Einmal-angefangen-kann-ich-nicht-wieder-aufhören-Zocker).

Zu guter Letzt: Kunstwerk Leben hat jetzt einen Newsletter!

Bevor du gehst, trag dich doch noch schnell in meinen neuen Newsletter ein. Ich erarbeite mir gerade noch ein Konzept dafür, aber ich kann dir jetzt schon versprechen, dass Newsletter-Abonnenten Infos zu meinen neuen Büchern und anderen meiner Pläne vor allen anderen bekommen werden. Außerdem plane ich für dieses Jahr noch ein Goodie-Paket für Newsletter-Abonnenten. Mehr dazu dann auch im ersten Newsletter!

Welche Apps nutzt du jeden Tag? Welche kannst du überhaupt nicht empfehlen?

– Kim