What’s on my phone? – 18 Apps, die ich regelmäßig nutze.

Mein Handy hat dem Bullet Journal den Rang abgelaufen. Erschreckend, aber wahr: Ich, die sich früher immer über Bücher und das Knistern von Seiten identifiziert hat, hat plötzlich kein Buch mehr dabei, sondern meistens nur noch ihr Handy. Die Erkenntnis ist ein bisschen gruselig, aber weil ich so zufrieden wie noch nie mit der Funktionalität meines Handys bin, möchte ich euch die Apps vorstellen, die ich beinahe täglich benutze.

Kurz vorab: Ich nutze ein Huawei Honor 7 und bin sehr zufrieden damit, auch wenn ich immer mal wieder überlege, zu Apple zu wechseln, weil ich mittlerweile ein Macbook habe. Das würde die Synchronisation erheblich erleichtern, aber auch jetzt (nachdem ich mich durch unzählige Artikel gewühlt habe) funktioniert alles so, wie ich das gerne hätte.

Fotos

Kamera

Die Handykamera darf natürlich nicht fehlen. Während es ja unzählig Kamera-Apps gibt, nutze ich ganz einfach das Programm, das schon auf dem Gerät installiert gewesen ist. Für einfache Fotos reicht das, für Instagram arbeite ich noch mit anderen Apps und für alles andere würde ich sowieso eine richtige Kamera nutzen.

Snapseed

Snapseed ist ein Bildbearbeitungsprogramm, mit dem ich die Grundeinstellungen meiner Instagram-Bilder treffe. Ich finde es leicht zu handhaben und bin sehr zufrieden mit den Funktionen, die das Programm bietet.

VSCO

Trotzdem lade ich meine Fotos dann nochmal in VSCO hoch (ebenfalls ein Bildbearbeitungsprogramm), um ihnen dort den letzten Feinschliff zu verpassen. Warum ich das so mache? Weil ich ein Tutorial von muchelleb gesehen habe und meine Fotos seitdem auf ihre Art bearbeite.

Social Media

Instagram

Klar, der Klassiker Instagram darf natürlich nicht fehlen. Im Moment arbeite ich noch daran, regelmäßiger dort zu posten. Aber irgendwie fällt es mir schwer, genügend Dinge zu finden, die ich fotografieren kann. Wenn du da ein paar Tipps hast, lass es mich gerne wissen.

Pinterest

Pinterest ist eine meiner absoluten Lieblingsplattformen, weil es dort so viele inspirierende Sachen zu entdecken gibt. Deshalb darf auch die App auf meinem Handy nicht fehlen. Wann immer ich mal ein paar Minuten warten muss, scrolle ich durch die Neuigkeiten und pinne Bilder.

YouTube

Zeiträuber schlechthin, aber trotzdem nicht wegzudenken: YouTube. Vor allem beim Kochen oder Wäsche aufhängen schaue ich gerne ein oder zwei Videos. Mein Tipp: Alles auf die Später-Ansehen-Liste legen, was man interessant findet, und dann gucken, wenn man Zeit dafür hat. Die Videos laufen schließlich nicht weg.

Facebook und den Messenger habe ich übrigens vom Handy runtergeworfen, nachdem ich Facebook-Fasten gemacht habe. Meine Gründe dafür könnt ihr im dazugehörigen Artikel nachlesen: 3 Dinge, die ich durchs Social-Media-Fasten gelernt habe. Stattdessen nutze ich zum Chatten nur noch Whatsapp.

Entertainment

Spotify

Spotify (@allthesespecialwords) ist wohl eine meiner meistgenutzten Apps schlechthin. Ich höre quasi rund um die Uhr Musik und liebe es, neue Playlists zu erstellen und außergewöhnliche Musiker zu entdecken. Meine liebsten Tage sind daher Montag und Freitag, denn dann gibt es immer den Mix der Woche und den Release Radar. Unter den Songs befinden sich immer die ein oder anderen Schätze.

Kindle App

In letzter Zeit nicht ganz so wichtig, aber trotzdem oft genutzt, ist die Kindle App von Amazon. Ich lese nach wie vor lieber richtige Bücher, aber um meinen Rücken zu schonen, lese ich unterwegs dann doch lieber E-Books. Schlimm genug, dass ich mein Macbook so oft mitnehme. Da muss ich nicht auch noch ein oder zwei Bücher mit mir durch die Gegend tragen.

Stitcher

Die App Stitcher habe ich erst letztens für mich entdeckt, als ich auf der Suche nach einer Möglichkeit war, den Podcast von the minimalists anzuhören. Bisher ist das leider auch der einzige Podcast, den ich über diese App gehört habe, deshalb kann ich dir gar nicht so genau sagen, wie die Auswahl ansonsten ist. Wenn du einen ausführlicheren Bericht lesen möchtest, schreib doch einen Kommentar unter den Artikel oder gib dem Artikel ein Gefällt mir. Ich teste gerne für dich auf Herz und Nieren!

Meine Bibliothek

Nachdem ich vor kurzem eine kleine Bücherkrise hatte, habe ich all meine ungelesenen Bücher außer Sichtweite verstaut. Vorher habe ich sie allerdings alle eingescannt und inventarisiert, damit ich nicht auf die Idee komme, Bücher zu kaufen, die ich schon habe. Die App Meine Bibliothek besticht mit ihrem schlichten Design und ihre einfachen Handhabung. Alle Apps, die ich vorher ausprobiert habe, sind bei mir wegen Unübersichtlichkeit ziemlich schnell ausgeschieden. Hier scheint es, als könnte ich tatsächlich etwas gefunden haben, was zu mir passt.

Internetbrowser

Auch hier benutze ich einfach den Internetbrowser, der schon mit der Betriebsversion kam. Das meiste mache ich sowieso am Laptop, deswegen kann ich auch Schnickschnack wie Lesezeichen und Favoriten gut verzichten.

Fitness

Runtastic

Nachdem ich letzten Jahr angefangen habe zu laufen, ist Runtastic zu einem regelmäßigen Begleiter geworden. Ich muss zwar zugeben, dass ich dieses Jahr erst zwei Mal laufen war, aber ich bin mir ziemlich sicher, dass die App an wärmeren Tagen auch wieder gut genutzt wird. Immerhin wartet ja noch ein 10km-Lauf auf mich!

Kalorienzähler – FDDB Extender

Meinem Hüftgold habe ich letztes Jahr auch den Kampf angesagt. Dazu hat sich dieser Kalorienzähler als echter Schatz bewiesen. Über die Weihnachtstage (die sich bis heute ziehen, wusstest du das schon?! 😉 ) habe ich nichts eingetragen, aber das soll sich nun wieder ändern. Immerhin arbeite ich auf ein Brautkleid hin.

Atmosphere

Die App Atmosphere nutze ich zum Meditieren. Hier kann man verschiedene Sounds mit einem beliebig langem Timer einstellen, um so sanft aus der Meditation geholt zu werden. Mr Kunstwerk und ich haben vorher immer den Handy-Timer gestellt, aber das schrille Klingeln ist nicht wirklich die Lösung für das Ende einer Meditation.

Produktivität

Dropbox

Nicht mehr wegzudenken aus meinem Arbeitsalltag. Hier sichere ich weniger persönliche Dokumente, teile Ordner mit Freunden, Familie und Studienkollegen oder nutze die Dropbox, um Daten zwischen Macbook, Handy und Windows-PC hin- und herzuschieben.

Google Kalender

Lange habe ich nach einem übersichtlichen Kalender für mein Handy gesucht. Zu 100% zufrieden bin ich mit dem Google Kalender immer noch nicht, aber da ich ihn mit dem iCal auf meinem Macbook synchronisieren kann (eine Anleitung dazu), erleichtert er mir doch meine Terminplanung. Was ich vorher mit dem Bullet Journal gemacht hatte (und deswegen oft Platzprobleme hatte) funktioniert jetzt komplett digital.

Memo

So heißt die Notiz-App auf meinem Handy. Früher habe ich es schon mit Evernote versucht, weil man das so leicht synchronisieren kann, aber irgendwie war mir das zu unübersichtlich. Wer weiß, vielleicht funktioniert es jetzt, da ich selbst organisierter bin, auch besser? Bis ich das noch mal ausprobiere, bleibe ich aber weiterhin bei der Memo-App meines Handys, um Gedanken zu notieren oder eine Einkaufsliste zu machen.

Buffer

Mit Buffer kannst du deine Social Media Kanäle automatisiert befüttern lassen. Da ich ziemlich schlecht im regelmäßigen Uploaden bin, habe ich mir vorgenommen, ab sofort jeden Sonntag mein Buffer mit Material zu befüllen, das für eine ganze Woche reichen soll. In der Hoffnung, dass ihr von nun an häufiger von mir hört.

Das sind sie, meine 18 meistgenutzten Apps. Die meisten davon dürfte es auch für Apple-User geben. Falls du eine Alternative kennst, schreib sie gerne in die Kommentare, damit auch andere Leser von deinem Wissen profitieren können.

Außerdem ist dir vielleicht aufgefallen, dass ich kein einziges Spiel genannt habe. Das liegt daran, dass ich tatsächlich kaum spiele und wenn dann nutze ich dafür lieber die Playstation, weil die Spiele dort eine Geschichte und irgendwann auch wenigstens ein Ende haben (ich bin nämlich ein klassischer Einmal-angefangen-kann-ich-nicht-wieder-aufhören-Zocker).

Zu guter Letzt: Kunstwerk Leben hat jetzt einen Newsletter!

Bevor du gehst, trag dich doch noch schnell in meinen neuen Newsletter ein. Ich erarbeite mir gerade noch ein Konzept dafür, aber ich kann dir jetzt schon versprechen, dass Newsletter-Abonnenten Infos zu meinen neuen Büchern und anderen meiner Pläne vor allen anderen bekommen werden. Außerdem plane ich für dieses Jahr noch ein Goodie-Paket für Newsletter-Abonnenten. Mehr dazu dann auch im ersten Newsletter!

Welche Apps nutzt du jeden Tag? Welche kannst du überhaupt nicht empfehlen?

– Kim

 

Motivation Monday – Wie du lernst, das Leben optimistischer zu nehmen.

Dieser Artikel ist Teil der Reihe Motivation Monday. Wenn er euch gefallen hat, würde ich mich über einen Kommentar oder ein Gefällt mir freuen. Lasst mich unbedingt wissen, was ihr von der Reihe haltet und wie ihr die jeweiligen Themen handhabt.

Wenn es regnet, schau nach Regenbögen. Wenn es Nacht ist, schau nach Sternen – ein Sprichwort, welches ich dir im heutigen Motivation Monday ans Herz legen möchte. Es gibt Menschen, die ständig alles negativ sehen: Warum ist denn ausgerechnet mein Auto kaputt gegangen? Wieso sehe ich in all meinen Kleidungsstücken so dick aus? Wieso haben andere so viel mehr Glück in der Liebe als ich? Why does it always rain on me (mein Lieblingssongtext für solche Situationen)? In dem sie sich rund um die Uhr über ihre Leben beschweren und immer alles pessimistisch sehen, ziehen sie nicht nur sich selbst, sondern auch ihre Umgebung runter.

Es gibt solche Tage, an denen man am liebsten sofort ins Bett fallen würde, damit nicht noch mehr schief geht. Das ist auch vollkommen in Ordnung so, solche Tage hat jeder mal. Schlimm wird es erst, wenn man aus dem negativen Denken nicht mehr rauskommt und denkt, das ganze Universum hätte sich gegen einen verschworen.

Wenn du auch zu den Menschen gehörst, die sich oft von Kleinigkeiten runterziehen lassen, möchte ich dich heute dazu inspirieren, mal etwas für deinen Optimismus zu tun. Deshalb habe ich eine Aufgabe für dich:

Schreibe in den kommenden 7 Tagen jeden Tag 7 Dinge auf, für die du dankbar gewesen bist. Das können so einfache Dinge wie ein schöner Sonnenaufgang, aber auch schwerwiegendere Dinge wie eine Gehaltserhöhung sein. 

Damit lernst du, den Fokus auf die positiven Seiten deines Lebens zu legen und wirst dadurch automatisch optimistischer. Stell dir nur vor, was für Auswirkungen es hätte, wenn du diese kleine Übung jeden Tag machen würdest. Wenn du Lust hast, schreib doch einen Kommentar und erzähl uns Kunstwerklern, wofür du in der letzten Woche dankbar gewesen bist.

– Kim

P.S.: All die irren Sprichwörter und Songtexte zum Thema habe ich so gut es ging wieder aus dem Text entfernt, weil es sich wie eine Parodie las. Dass es so viele davon gibt, ist wohl ganz eindeutig ein Zeichen dafür, dass wir schlechte Tage nicht zu schlechten Jahren nicht zu schlechten Leben machen sollten. 😉

„How to Be Happy“ – #deletedscenes 2.

#meettoby

Bevor die beiden die Wache verlassen, kommt Fine noch einmal zu mir. „Bist du sicher, dass wir dich nicht mitnehmen sollen?“

„Positiv“, erwidere ich und schiebe die Hände in die Hosentaschen. „Andrea wird sicher gleich hier sein.“

Fine nickt und schlägt dann den Blick nieder. „Hör mal … das tut mir echt leid, Toby. Das muss ein grauenvoller Tag für dich gewesen sein.“

Ich lache auf und deute nach draußen. „Er hat gerade erst angefangen.“

„Es kann nur besser werden.“ Sie verzieht die Lippen zu einem schüchternen Lächeln. „Ich hoffe jedenfalls, dass … Also, ich fände es schön, wenn wir bald mal wieder etwas zusammen unternehmen könnten.“

Sie schaut mich erwartungsvoll an und sieht dabei so unschuldig aus, dass ich für einen Moment vergesse, dass es ihr bester Freund war, der uns überhaupt erst in dieses Dilemma gebracht hat.

„Sicher“, sage ich also. „Solange es nichts mit Drogen, Diebstahl oder sonstigen Delikten zu tun hat.“

Das wischt auch ihr die Sorgenfalten von der Stirn. Wir tauschen unsere Handynummern aus und stehen noch einen Augenblick unsicher voreinander.

„Also dann“, sagt sie.

„Also dann“, sage ich und strecke die Hand aus, um sie ihr zu reichen. Sie blickt überrascht auf meine Hand, schlägt jedoch ein, bevor sie sich schließlich umdreht und zum Ausgang geht.

Ihre Mutter legt ihr einen Arm auf die Schultern, aber das hindert sie nicht daran, sich noch einmal zu mir umzudrehen und mir zuzuwinken. Ich winke zurück, bevor ich mich wieder auf die Bank fallen lasse.

Habe ich ihr gerade wirklich zum Abschied die Hand gegeben?

 

Über How to be Happy – #deletedscenes

htbh_cover72YouTube-Sternchen Liz und Tierfreund Toby gab es schon immer nur im Doppelpack. Jetzt sind sie sechzehn, die große, weite Welt wartet und mit ihr die Liebe. Dass sie sich jedoch ineinander verlieben würden, hat ihnen vorher niemand verraten. Genauso wenig die Tatsache, dass ein Fehler alle Träume zerstören kann. Das müssen sie auf schmerzhafte Art lernen und plötzlich liegt nicht nur ein Meer zwischen ihnen, sondern ein ganzer Ozean aus unausgesprochenen Gefühlen.

Kann man lernen, wieder befreundet zu sein, wenn man sich einmal ineinander verliebt hat?

How to Be Happy erscheint im April 2017 als dritter Band meiner Reihe. Wer Love, Kiss, Cliff schon gelesen hat, kennt Toby und Liz bereits. Mittlerweile sind die beiden natürlich älter, genauso auch die Charaktere aus den ersten beiden Büchern, die natürlich ihre Gastauftritte bekommen. Trotzdem lässt sich jedes Buch unabhängig voneinander lesen. In #deletedscenes präsentiere ich euch Schnipsel aus Tobys Sicht, die es nicht ins Manuskript für Band 3 geschafft haben, weil ich mich dazu entschieden habe, doch nur aus Liz‘ Perspektive zu schreiben.

Freut ihr euch auch schon so sehr auf Teil 3?

– Kim